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Geschichte der Praxis
Im Mai des Jahres 1998 übernahm ich von den Vorbesitzern Ell und Schmidt die Praxis.
Seit diesem Zeitpunkt nennt sie sich
Krankengymnastikpraxis Ralf Pfeiffer.
Intention war seit Beendigung der Ausbildung, möglichst in Kombination mit Gerätetraining -heute “medizinische Trainingstherapie”- , Patienten zu behandeln.
Meine Erfahrungen erwarb ich in nahezu 7jähriger Ausbildung.
Sechssemestriges Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und an der Ruhr-Universität in Bochum.
Anschließende Ausbildung zum Sportlehrer mit Staatsexamen auf der privaten Sportschule in Waldenburg bei Schwäbisch Hall.
Parallel die Ausbildung zum Krankengymnasten (Staatsexamen).
Anerkennungszeit in Bad Endorf (Obb.) und Bad Wiessee am Tegernsee. Hier wurden unter anderem wichtige Erfahrungen gesammelt im Umgang mit Leistungssportlern (Ski-Nationalmannschaft).
Abteilungsleiter und fachliche Leitung, sowie Zuständigkeit für Ärztefortbildungen in einer Kur-Klinik in Bad Endorf.
Wechsel zur Praxisniederlassung in Inzell (Obb.)
Betreuung der Eisschnellauf-Jugend-Nationalmannschaft.
1998 Übernahme der Praxis in Neustadt/Aisch.
Durch meine abgeschlossene Zusatzausbildung zum Manualtherapeuten und Bobaththerapeuten erweiterte ich das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten in meiner Praxis.
Ralf Pfeiffer
Physiotherapeut
Fachgebiete
- Manuelle Therapie
- Bobath-Therapie (Neurologie)
- Medizinische Trainingstherapie
- Sportphysiotherapie
- Sportartspezifische Trainingskonzepte
Ulla Lanzendörfer
Rezeptionistin
Ansprechpartnerin bei der Terminplanung
Information in Sachen Praxisalltag
„die Frau am Telefon“
Sylvia Zwanzger
Physiotherapeutin
Fachgebiete:
- Manuelle Lymphdrainage und Manuelle Therapie
Traudl Leidenberger
Physiotherapeutin
Fachgebiete:
- Funktionelle Bewegungslehre, FBL
- Cranio-Sacrale Therapie
- Beckenbodentraining
Verena Derrer
Physiotherapeutin
Fachgebiete:
- Lymphdrainagetherapie
- Ödemtherapie
Corinna Schmidt
Physiotherapeutin
Fachgebiete:
- Manuelle Therapie
- Medizinische Trainingstherapie
- Sportphysiotherapeutin DSB
Beckenbodengymnastik – Locker und mit Gefühl
Der Beckenboden ist für viele eine „unbekannte Region“. Er beeinflusst unsere Körperwahrnehmung und die Haltung, also sowohl das innere als auch das äußere Erscheinungsbild in erheblichem Maße. Ein schwacher Beckenboden kann unangenehme Folgen haben. Trainieren Sie Ihre Beckenboden- und Rückenmuskulatur locker und mit Gefühl.
Termin:
Leitung: Traudl Leidenberger
Anmeldung:
Kursgebühr: 70€
Dauer: 9x60Min.
Rückentraining – Wirbelsäulengymnastik
Der liebe Alltag! Da hat der Rücken mit seinen Muskeln und Bändern viel zu wenig zu tun. Mobilisieren und stabilisieren Sie Ihren Rücken. Wir zeigen Ihnen ausgewählte Dehnungs- und Kräftigungsübungen. Denn eine kräftige und dehnfähige Muskulatur ist der beste Schutz gegen Rückenschmerzen. Im Kurs erlernen Sie ein individuelles Trainingsprogramm für zu Hause.
Termin:
Leitung: Ralf Pfeiffer
Anmeldung: AOK 09161/884870
Kursgebühr: 45€; AOK-Versicherte 4,50€
Dauer: 6x60Min.
Sobald das Datum für den nächsten Kurs feststeht, finden Sie es hier!
Schaun sie wieder rein oder rufen Sie uns an!
Rückentraining für Fortgeschrittene – Aufbau der Muskulatur
Dieser Kurs richtet sich an alle, die bereits eine Rückenschule besucht haben. Es handelt sich um ein Training an Geräten zum Aufbau von Muskulatur durch körperliche Aktivität, um eine Überlastung der Gelenke und die damit verbundenen Veränderungen zu vermeiden.
Termin:
Leitung: Ralf Pfeiffer
Anmeldung: AOK 09161/884870
Kursgebühr: 45€; AOK-Versicherte 4,50€
Dauer: 6x60Min.
Sobald das Datum für den nächsten Kurs feststeht, finden Sie es hier!
Schaun sie wieder rein oder rufen Sie uns an!
Mach mit bei FelixFit - Alles Gute für den Kinderrücken
Kinder brauchen Rückgrat. Oder: Ein starker Rücken ist das A und O. Bei uns lernen Ihre Kinder rückengerechte Verhaltensweisen mit Spiel und Bewegung – ganz selbstverständlich. Die kindgerechten Übungen beugen von klein auf Bewegungsmangel und Haltungsfehlern vor. Jeden Tag und überall. Für Kinder im Grundschulalter.
Termin:
Leitung: Traudl Leidenberger
Anmeldung: AOK 09161/884870
Kursgebühr: 45€; AOK-Versicherte kostenfrei!
Dauer: 6x60Min.
Nordic Walking - Der Trendsport aus Finnland!
Die beste Erfindung der Finnen seit der Sauna – das Nordic Walking. Es handelt sich dabei um ein außerst effektives Ganzkörpertraining mit speziellen Stöcken. Nordic Walking ähnelt dem Skilanglauf. Eine Reihe positiver Auswirkungen machen diese Sportart so effizient. Blutdruck senken, Cholesterin-Werte verbessern, Muskulatur kräftigen,, das Herz-Kreislaufsystem trainieren und überdurchschnittlich viele Kalorien verbrennen – lassen Sie sich vom Nordic-Walking-Fieber anstecken!
Termin:
Leitung: Ralf Pfeiffer
Anmeldung:
Kursgebühr:
Dauer: 8x60Min.
Neue Kurstermine werden, sobald sie feststehen, hier aktualisiert!
Schauen Sie wieder rein!
Jogging – Mit uns laufen Sie besser!
Ausdauertraining nicht nur für Einsteiger
Mit regelmäßigem Training steigern Sie Ihre Ausdauer, Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit. Das Herz-Kreislaufsystem arbeitet effektiver, Krankheiten werden vermieden. In diesen Kursen lernen Sie unter fachkundiger Anleitung die richtige Technik kennen. Individuell und ohne Druck.
So laufen Sie besser!
Laufkurse – auch Einzeltraining – vom Anfänger bis hin zur individuellen Marathonvorbereitung möglich. Bitte kontaktieren Sie uns in der Praxis 09161/9547
Massagekurs
Dem Partner gekonnt helfen nach dem anstrengenden Arbeitstag zu entspannen – wer möchte das nicht? Egal ob Schreibtischtäter oder hart körperlich arbeitender – Verspannungen kennt jeder. Lassen Sie sich vom Profi zeigen wie`s geht!
Höchstteilnehmerzahl 10 Pers.
Termin: Unter Absprache entweder freitags ab 20 Uhr oder samstags ab 11.00 Uhr
Leitung: Ralf Pfeiffer
Anmeldung: Praxis 09161/9547
Kursgebühr: pro Paar 50€
Dauer: 1x2Std.
Gerätetraining und Gymnastik in der Gruppe
Dieses Training in der kleinen Gruppe ist für Jung und Alt gleichermaßen geeignet. Es werden sowohl gymnastische Elemente als auch ein sehr individuelles Training an unseren Kraftgeräten durchgeführt. Für jede Fitnessstufe geeignet!
Höchstteilnehmerzahl: 10 Pers.
Termin: nach Nachfrage in der Praxis 09161 9547; dienstags oder donnerstags 18.30 – 19.30 Uhr
Dauer: 12x 60 Min.
Leitung: Ralf Pfeiffer oder Silvia Zwanzger
Anmeldung: Praxis 09161/9547
Kursgebühr: 90€
Entspannungskurse
Stress – praktisch jeder kann betroffen sein. Um dem vorzubeugen bieten wir ein spezielles Entspannungstraining an.
Höchstteilnehmerzahl: 10 Personen
Termin:
Dauer: 8x 60 Min.
Leitung: Anita Schmidt
Anmeldung: Praxis 09161/9547
Kursgebühr:
...und Vieles mehr!
Wir bieten ebenfalls spezielle ermäßigte Angebote für Versicherte der SBK und der Barmer.
Fragen Sie uns!
Tel.: 09161/9547
Öffnungszeiten
| Montag – Donnerstag | 7.00 – 19.00 Uhr |
| Freitag | 7.00 – 16.00 Uhr |
Nach Bedarf auch Samstags- und spätere Abendtermine möglich.
Telefonische Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 09161/9547 oder kommen sie zur persönlichen Terminvergabe zu uns!
Kontakt
Ralf Pfeiffer
Krankengymnastik-Praxis
Bamberger Strasse 27
91413 Neustadt a. d. Aisch
Telefon 0 91 61 / 95 47
eMail info@pfeifferphysio.de
Herzlich Willkommen
...auf unserer Informationsseite rund um die Krankengymnastik- und Physiotherapiepraxis Ralf Pfeiffer.
Wir hoffen, die hier zusammengetragenen Informationen helfen Ihnen weiter.
Sollten Sie dennoch etwas vermissen, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!!
Ihr Physiopraxis Team
Ralf Pfeiffer
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Ausgleichsbewegung
Eine Ausgleichsbewegung wird automatisch angewendet, entweder um während einer Bewegung das Gleichgewicht zu bewahren oder um einem Schmerz auszuweichen. Ebenso werden bei Bewegungseinschränkungen in Gelenken zur Kompensation automatisch Ausgleichsbewegungen entwickelt. Sie führen nicht selten zu orthopädischen Folgeschäden verbunden mit Schmerzen. Ebenso können diese aber auch bei guter Schulung durch uns als Physiotherapeuten Negativfolgen mindern
Bewegungsausgleich
In der Routine des Alltags vollzieht der Mensch oft die gleichen Bewegungen. Somit ergibt sich ein individuelles Bewegungsmuster. Diese individuellen Bewegungsmuster führen in vielen Fällen zu schmerzhaften Veränderungen des gesamten Stützapparats. Vielfach auch als Verspannung bezeichnet können diese durch gymnastischen Bewegungsausgleich gemindert oder beseitigt werden.
Physikalische Therapie
...wird ausgeführt von Physiotherapeuten oder Krankengymnasten sowie Masseuren oder Orthopäden und zum Teil Ergotherapeuten. Inhalt: Massage, alle Anwendungen mit Wärme Kälte (Kryotherapie), Wasser, Licht und Strom (Elektrotherapie, Ultraschall, Lasertherapie).
Physiotherapie
Heute die moderne Bezeichnung die die Verbindung schafft von Tätigkeiten aus dem Bereich der Massage und der Krankengymnastik. Es wird präventiv und rehabilitativ gearbeitet. Mittlerweile erweitert sich der Wirkungskreis eines Physiotherapeuten u.a. bis zur Psychologie(Gesprächsführung).
Krankengymnast/ Krankengymnastin
frühere Bezeichnung eines Physiotherapeuten/ einer Physiotherapeutin (siehe Physiotherapie)
Wellness
Eine moderne Bezeichnung um dem Menschen viel Gutes zu tun. Das Ziel ist Gesundheit durch Entspannung und Wohlempfinden mit möglichst vielen Sinnen. Der Phantasie sind dabei mittlerweile kaum mehr Grenzen gesetzt. Der Wellnessbereich wird von Krankenkassen nicht mitfinanziert.
Ballgymnastik
Im Bereich der Gymnastik seit vielen Jahren in der Krankengymnastik und heute in der Physiotherapie entwickelte man therapeutische Bewegungsübungen, die auf die Körpergröße angepassten Gummibällen (Pezzibällen) sitzend oder liegend ausgeführt werden. Hintergrund dabei ist es mit wenig Anstrengung eine Basis zu schaffen, die Körperstatik zu verbessern (z.B. Übungen nach Klein-Vogelbach). Aber auch im fortgeschrittenen Bereich gibt es sogar für Sportler sehr schwer auszuführende Übungen mit Bällen, die höchste Anforderungen an Kraft, Koordination und Gleichgewicht stellen.
Reizstrom
Ein für den Laien gängiger Begriff für therapeutische Stromformen (Elektrotherapie). Sie dienen der Schmerzminderung (Analgesie), zum gezielten Muskelaufbau bei Teillähmungen (Paresen) oder Inkontinenz, sowie der Durchblutungsförderung (Hyperämie) und werden eingesetzt um optimierten Erfolg bei genannten Zielen zu erreichen. Bedingt durch diverse Gesundheitsreformen werden Strombehandlungen leider immer seltener verschrieben. Sie sind nicht teuer und bei uns als Privatleistung jederzeit zu erhalten.
Wahrnehmungsstörungen
Hier kennt man Störungen aus dem reinen Gefühlsbereich (Tastsinn), welcher durch viele verschiedene Rezeptoren unseres Nervensystems gesteuert wird. Rezeptoren gibt es in der
Haut, in Gelenken und weit verbreitet in fast allen Gewebearten des Körpers. Es gibt
viele Qualitäten von Rezeptoren, die Wärme, Kälte, Schmerz, Bewegung, Gelenkstellung
und Druck vermessen können.
Existieren in der Kette der Verbindung zu Nerven oder zu Teilen des zentralen Nervensystems, wie Rückenmark und Gehirn, irgendwelche Schädigungen, so kann dies zu Missempfindungen führen.
Schmerzen sollten nicht als Wahrnehmungsstörung angesehen werden, denn sie dienen bekanntlich als Alarmsignal.
Der andere Bereich der Wahrnehmungsstörung betrifft eher das Fach der Psychologie, Neuropsychologie und Psychosomatik.
Elektrostimulation/Elektrotherapie
Elektrische Reize können mit Hilfe spezieller Gerätschaften im sensiblen Bereich (Gefühlsbereich) sowie im motorischen Bereich (Bewegungsbereich) gezielte Wirkungen erreichen (Vgl. auch Reizstrom). In beiden Bereichen berücksichtigt man gewisse Schwellenwerte um optimale Erfolge zu erhalten. Die genaue Dosierung spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Die Grundlagen der Physik bilden die Basis für eine korrekte Anwendung. Patienten oder Hilfspersonal bei Ärzten erreichen erfahrungsgemäß ohne ausführliche Schulungsmaßnahmen nicht die erwünschte Wirkung. Aus diesem Grunde sind Stromanwendungen zu Unrecht im Ansehen vieler Patienten und auch Ärzte gering gestellt.
Orthopädiemechanik
Dieser Fachbereich beschäftigt sich mit allen Ausgleichs- sowie Hilfsmitteln im Bereich der Orthopädie. Den meisten geläufig, handelt es sich hier z. B. um Schuherhöhungen und Schuheinlagen. Im speziellen Fall beschäftigt sich die Orthopädiemechanik mit Orthesen (Hilfsgelenke oder Stützapparate) und Prothesen (Ersatzgliedmaßen).
Schuhausgleich
Die Basis oder auch das Fundament unseres Körpers wird gebildet durch unsere Füße. Fehlstellungen in den Fuß-, Knie- oder Hüftgelenken oder auch im Darmbein-Kreuzbeingelenk (Ilio-Sacral-Gelenk) können kettenartig zu Statikveränderungen des gesamten Körpers führen. (u.U. sogar bis hin zu den Kopfgelenken!) Nur ausgiebige Tests erlauben die Benutzung von Schuhausgleichungen (z.B. Schuheinlagen, Sohlenveränderungen). Beurteilungen im Stand, sowie bei Bewegung sind von Nöten!
Beinlängendifferenz
...unterteilt man in die funktionelle und die anatomische B. Die anatomische misst lediglich im Seitenvergleich die Knochenlänge der Beine. Die funktionelle B. vermisst funktionelle oder orthopädische Veränderungen, die genannte Unterschiede in Bewegung oder im Stand erzeugen. Beide Messformen sollten immer kombiniert bewertet werden (Gesamtkorperstatus).
Vorlauf-Phänomen
Dieser Begriff wird verwendet um im Seitenvergleich das Bewegungsverhalten der Iliosacralgelenke festzustellen. (Siehe ISG) Solche Differenzen können zu vielschichtigen Statusabweichungen führen. Die Folge: Schmerzen vor Ort oder irgendwo im Stützapparat oder aber auch an Organen sind möglich.
Körperstatus
Der momentane Ist-Zustand. Eines der wichtigsten Leitbilder des Krankengymnasten oder Physiotherapeuten, welches nur durch eingehende Befundaufnahme, Anamnese und Messung am Körper in Ruhe und Bewegung verzeichnet wird. Komplizierte Zusammenhänge von Ursache und Wirkung ermöglichen hierbei eine Behandlung, die nicht nur symptomatisch erfolgt, sondern die Ursachen bekämpft. Dies ermöglicht oftmals die konservative (nicht-operative) Behandlung eines Menschen auch ohne chemische Eingriffe (Medikamente) und bedient sich nicht selten umfangreicher Veränderungen gewisser Verhaltensmuster im Alltag. (z.B. Planung von gezielten Maßnahmen, die es gilt zeitlich in den Alltag zu integrieren)
ISG
Abkürzung für Ilio-Sacsal-Gelenk. Befindet sich hinten links und rechts zwischen den Beckenschaufeln und dem Kreuzbein (Ilium und Sacrum). Es ist der hintere „Verschluß“ des Beckens. Entwicklungsgeschichtlich ehemals deutlich mehr mobil, hat es in heutiger Zeit nur noch geringe Beweglichkeit, da es stark begrenzt wird durch seine bandhafte Fixation. Als Verbindungsstück zwischen „echtem“ Bewegungsapparat und knöchernem Gerüst, bewältigt es in erster Linie die Verteilung von Kräften. Somit ist es auch Zielobjekt, oder Ausgangspunkt von Störungen im Körperstatus (siehe Körperstatus). Gilt bei physiotherapeutischer Sichtweise als kompliziertes Problemfeld.
Prävention
Zuvorkommen, Verhüten
In der Medizin bezeichnet der Ausdruck Maßnahmen der Präventivmedizin (prophylaktische Medizin) zur Verhütung von Krankheiten beim einzelnen Menschen (individualmedizinische Gesundheitsvorsorge) und bei der Gesamtbevölkerung (sozialmedizinische P., zum Beispiel internationale Gesundheitsvorschriften, ferner Maßnahmen zum Umweltschutz) oder bei bestimmten Bevolkerungsgruppen (z.B. Strahlenschutz, Arbeitsschutz). Diese Schutz- und Vorbeugemaßnahmen vor Folgeschäden (gesundheitlich wie sozialpolitisch) treten erfahrungsgemäß bei Volkswirtschaftlicher Depression (der Staat ist pleite) schnell in den Hintergrund und beschleunigen immer den Verfall. Übersteigert angewendete Prävention (80er Jahre) führt zu Unselbständigkeit und zu einer übersteigerten Erwartungshaltung bei bestimmten Bevölkerungsschichten.
Gesundheit
Vordergründig betrachtet bezeichnet dieser Ausdruck „nur“ das Gegenteil von Krankheit. Bei genauerer Betrachtung und auf den Menschen bezogen, stellt er ein stabiles Gleichgewicht dar, der alle Funktionen des Körpers aufrecht erhält und somit Grundlage schafft für ein glückliches Leben. Ohne viel Überlegung das wichtigste und höchste Gut welches der Mensch erreichen und hüten kann. Diese Gesetzmäßigkeit wird in unserer falsch erzogenen Wertegesellschaft oftmals verdrängt. Nicht die Krankenkassen sind verantwortlich für die Erhaltung von Gesundheit, sondern jeder Mensch selbst. Die Physiotherapie kann Wege aufzeigen um in dieses Gleichgewicht zu gelangen.
Fit for Job
Neudeutscher Ausdruck, der klar machen soll, daß Arbeitsfähigkeit stark abhängig ist von Gesundheitserhaltung, verbunden mit körperlicher Fitness (Belastungsfähigkeit die auch zu psychischer Stabilität führt). Dieser Ausdruck will nur ein notgedrungener Versuch sein, an einen alten Sachverhalt zu erinnern, den schon Turnvater Jahn wusste und tausende Jahre lang die Chinesen.
Gleichgewichtstraining
Ein Teilbereich des Trainings, welcher zusammen mit Kraft, Kondition und Koordination zum Erfolg führt. Gehört zum Bereich des funktionellen Trainings. Hier werden Anforderungen an den gesamten Körper gestellt, von der Wahrnehmung über Reaktionsgeschwindigkeiten bis hin zur Fähigkeit sich flexibel bewegen zu können. Die Orientierung im Raum über Augen und Ohren als auch Veränderung des Untergrunds spielen eine Rolle. Höhere Anforderungen werden gestellt, wenn in Kombination die Sprache und Rhythmus in Verbindung mit schablonenartigen Bewegungen vom Therapeuten abverlangt werden. Nervenleitgeschwindigkeiten werden dadurch verbessert.
Training
Die gezielte Anwendung von adäquaten Reizen (siehe Erklärung) am Körper um Defizite an Kraft, Ausdauer und Koordination zu verkleinern oder zu beseitigen. Die drei Einzelbereiche bedingen sich gegenseitig und liefern Grundlage für die Funktionalität des Körpers bei Belastungen des Alltags oder beim Sport.
Adäquater Reiz
Ein Begriff aus der Sportmethodik. Bezeichnet die Höhe der Anforderung, die in einem Training nötig ist, um eine positive Anpassung des Körpers zu erzielen. Unterhalb der Schwelle eines adäquaten Reizes wird keine ausreichende Wirkung erzielt. In der Physiotherapeutischen Anwendung der medizinischen Trainingstherapie wird u.a. auch der Parameter Schmerz miteinbezogen und nimmt hierbei oft eine zentrale Rolle ein. Schmerzen im medizinischen Trainingsbereich müssen unbedingt als Alarmsignal gewertet werden.
Esstraining
Ein Begriff aus der Behandlung im neurologischen Bereich (Bobath-Therapie). Z.B. Schlaganfallpatienten werden in der Früh-Reha-Phase angelernt, wieder selbständig essen zu können. Hier steht das Vermögen im Vordergrund, Kaubewegungen und das zeitlich angepasste Schlucken der Nahrung in Einklang zu bringen. Der Therapeut bedient sich verschiedenster Stimulantien und ist darauf bedacht, eine Aspiration (Verschlucken) zu vermeiden.
Impressum
Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Ralf Pfeiffer
Design, Programmierung, Hosting: DigiMedia
http://www.qtvr.com/
Fotografie: Rolf Nachbar Fotografie, Reichenberg
http://www.nachbar.de/
Gerätetraining für Senioren
Die medizinische Trainingstherapie, das von uns Therapeuten begleitete Krafttraining an medizinischen Trainingsgeräten, ist insbesondere für Senioren eine ideale Bewegungstherapie.
Viele Physiotherapeuten bieten diese Therapieform an.
Wir entwickelten auch eine besonders leichte Variante für unsere Senioren-Gruppen.
Das medizinische Training an Geräten wird in Kleingruppen durchgeführt. Die Patienten werden dabei individuell betreut. Sie trainieren in der Regel eine Stunde. Der Therapeut steht dabei zur Beratung zur Verfügung, nimmt Korrekturen vor, erarbeitet Übungen oder aktualisiert den Trainingsplan.
Dies setzt eine individuelle Befunderhebung voraus. Durch das dann gezielt abgestimmte Programm werden Rehabilitationsphasen verkürzt, Muskelkraft, Beweglichkeit und Kondition gestärkt. Dies erhöht die Selbstständigkeit im Alltag auch bei der Ausübung von Sport und Hobby. Zudem Können Schmerzen reduziert oder komplett beseitigt werden.
Melden Sie sich an: Der Einstieg in eine laufende Gruppe ist jederzeit möglich!
Tel: 09161/ 9547